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Immobilien bieten weiter interessante Aussichten

Relativ zu Staatsanleihen liegen die Anfangsrenditen von Immobilien über dem historischen Schnitt – bei steigenden Mieten in den meisten Märkten.

Immobilien entwickeln sich am besten, wenn die Wirtschaft wächst und die realen Zinsen niedrig sind. Nach dem Brexit-Votum haben wir unsere Wachstumsprognosen leicht zurückgenommen, rechnen aber nicht mit steigenden Realzinsen. Die Renditeaussichten für Immobilien sind an vielen Märkten durchschnittlich bis überdurchschnittlich. In Großbritannien zeichnet sich eine Verlangsamung ab, aber Märkte wie Australien, Südkorea, Deutschland, Spanien und die USA bleiben aussichtsreich. Außer im britischen Markt sollte sich bei den Bewertungen wenig ändern. Die Anfangsrenditen sind stabil, während Staatsanleiherenditen gefallen sind. Da Angebot und Nachfrage bei Immobilien ausgewogen bleiben, haben wir den Ausblick vereinzelt angehoben. Das Angebotsrisiko bleibt deutlich unter dem Durchschnitt – mit nur wenigen Ausnahmen wie Singapur, Houston, London und dem spätzyklischem Angebot an bestimmten australischen Märkten.

Ende August 2016 werden Immobilien als elfter Sektor in den von Indexanbietern verwendeten „Global Industry Classification Standard“ einbezogen. Dies dürfte längerfristig Volatilität und Korrelationen drücken. Generalisten dürften außerdem im Bereich Real Estate Investment Trust (REIT) um ca. 95 Milliarden US-Dollar untergewichtet sein, was unterstützend wirken könnte. REIT-Dividendenrenditen liegen jetzt bei 4,0 Prozent, bei freien Cashflow-Renditen von 5,0 Prozent. Historisch niedrige Auszahlungsquoten könnten Dividendenwachstum im oberen einstelligen Bereich ermöglichen.

Regionale Dividendenrenditen

Quelle: Bloomberg Finance L.P., Deutsche Asset Management Investment GmbH; Stand: 24.06.2016

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